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28. 5. – 27. 6. 2026

BLOOMING TRANSIENCE 
- Georg PUMMER

Wo?

Wegscheid 3, 3500 Krems

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Im Mai / Juni 2026 präsentiert die W No 3 Gallery in Krems die Ausstellung „BLOOMING TRANSIENCE between bloom and ash“ von Georg Pummer – diese Werkreihe erfasst den flüchtigen Moment zwischen Entfaltung und Zerfall. Die Blüte erscheint dabei als Sinnbild von Schönheit, Wachstum und Lebenskraft, zugleich trägt sie von Beginn an den Keim ihres Vergehens in sich.

Der Künstler Georg Pummer begegnet der unvermeidlichen Vergänglichkeit künstlerisch, indem er das Prinzip des bedachten Erhaltens integriert.

 
Durch seine außergewöhnlich und zugleich faszinierend irritierenden Gemälde hat er sich als Vorreiter des Glitch-Stils etabliert. Hierbei werden bewusst eingebaute Bildstörungen zu einem ästhetischen Paradigma erhoben, das ein völlig neuartiges visuelles Konzept definiert. Die auf Acrylmalerei basierenden Werke des österreichischen Künstlers zeichnen sich durch eine markante Videoästhetik aus, die den Werken eine nahezu digitale Erscheinung verleiht. Die sorgfältig geschaffenen Verfremdungen und Fragmentierungen wirken beinahe so, als wären sie elektronisch generiert. Bei der Betrachtung tauchen unwillkürlich Assoziationen an typische Bildverzerrungen von Fernsehgeräten oder Verpixelungen an Displays auf, die einst Georg Pummer zu seinen inspirierenden Werken bewegten. Dieser kunstvoll gestaltete Auflösungsprozess verankert das Dargestellte geschickt im Surrealismus, einer Strömung, die das Grenzgebiet zwischen Wirklichkeit und Traumzustand erforscht.

Das zentrale Thema, das den Schaffenskosmos des österreichischen Künstlers durchzieht, ist die  Vergänglichkeit in all ihren nuancierten Facetten von Sein, Fühlen und Denken. Diese Thematik wird nicht nur als eine grundlegende Eigenschaft der irdischen Existenz betrachtet, sondern vielmehr als ein tiefgründiges Gewebe, das die verschiedenen Schichten der Realität durchzieht und dabei die Fragilität und Unbeständigkeit des Daseins des Individuums verdeutlicht. Gegensätze, wie absolute Schönheit und Jugend gegenüber Unvollkommenheit und Zerfall, sind ein fester Bestandteil seiner kreativen Arbeit und symbolisieren den Wandel sowie das Vanitas-Motiv. Für den Künstler erscheint selbst die Unendlichkeit als integraler Bestandteil eines temporären Zyklus. Durch die gezielte Anwendung unterschiedlicher Farbschichten schafft er eine nuancierte Darstellung, die verschiedene Facetten seiner Werke hervorhebt.
Seine Exponate präsentieren sich gleichsam wie die eindrucksvolle Momentaufnahme einer Existenz, bevor die farbgebundene Manifestation der Darstellungen allmählich in einzelne Farbpartikel zerfällt – denn nichts ist für immer.

Georg Pummer lebt und arbeitet als freischaffender Künstler bei Herzogenburg in Niederösterreich. Seine Kunstwerke wurden bereits u.a. in den USA, China, Südkorea, Italien, Spanien, England sowie Frankreich ausgestellt und finden sich in zahlreichen internationalen Privatsammlungen.


Ausstellungsliste >>>
 
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