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ROSY LOVE - Eine Weltpremiere- Maxrit & Lildea
ROSY LOVE - Eine Weltpremiere- Maxrit & Lildea

Do., 02. Juli

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Die WEGSCHEID Nr. 3 – W Nº 3

ROSY LOVE - Eine Weltpremiere- Maxrit & Lildea

Vernissage 2. 7. 2026 um 18 Uhr Ausstellung 3. 7. – 11. 9. 2026

Zeit & Ort

02. Juli 2026, 18:00 – 11. Sep. 2026, 22:00

Die WEGSCHEID Nr. 3 – W Nº 3, Wegscheid 3, 3500 Krems an der Donau, Österreich

Über die Veranstaltung

Vernissage 2. Juli 2026 um 18 Uhr

Ausstellung von 3. Juli – 11. September 2026


Die WNo3 Gallery in Krems präsentiert die Ausstellung ROSY LOVE - Maxrit & Lildea.

 

Mit ihrem Werkzyklus ROSY LOVE führen Maxrit und Lildea ihre langjährige Lebens- und Künstlerpartnerschaft erstmals in einer umfassenden Ausstellung zusammen. Entstanden ist ein vielschichtiges Gesamtkunstwerk an der Schnittstelle von Malerei und Musik. Die Ausstellung wurde exklusiv für die WNo3 Galerie im historischen Haus der vier Jahreszeiten in Krems an der Donau konzipiert und eigens auf die räumlichen Gegebenheiten des Hauses abgestimmt. Jedes Werk entstand als Teil eines größeren Zusammenhangs und versteht sich als Baustein einer übergeordneten Erzählung über Erinnerung, Verletzlichkeit, Vergebung und die transformative Kraft der Liebe.


Ausgangspunkt des Projekts ist der von beiden Künstlern geschriebene Pop-Rock-Song ROSY. Aus seiner emotionalen Landschaft entwickelte sich ein Werkzyklus, der persönliche Erfahrungen aufgreift und zugleich universelle Fragen stellt:


Wie verändern Erinnerungen unser Leben?

Welche Spuren hinterlassen Verletzungen?


Und was geschieht, wenn wir uns entschließen, Vergangenes nicht länger als unveränderliche Realität zu betrachten, sondern ihm eine neue Bedeutung zu geben?


Im Zentrum von ROSY LOVE steht die Vorstellung, dass Vergebung kein Vergessen bedeutet, sondern eine bewusste Neuschreibung der eigenen Geschichte. Die Ausstellung folgt diesem Gedanken durch eine Reihe von Bildwelten, die zwischen Hoffnung und Verlust, Jugend und Reife, Erinnerung und Erneuerung oszillieren. Werke wie Spring, Summer, Fall und Winter beschreiben dabei nicht nur Jahreszeiten, sondern innere Zustände eines Lebensweges. Andere Arbeiten wie The Harvest of Memories, Grinding the Past, Under Water oder Roots of Love greifen jene Momente auf, in denen Erinnerung zur Last werden kann, bevor sie sich in neue Kraft verwandelt.


Die Rose bildet den visuellen und materiellen Kern des gesamten Werkzyklus. In jeder Leinwandarbeit wurden reale Rosenbestandteile verarbeitet – darunter Rosenknospen, Blütenblätter, Blüten, Stiele und Blätter. Die Rose fungiert dabei nicht lediglich als Motiv, sondern als physisch präsentes Material und wiederkehrender Bedeutungsträger innerhalb der Ausstellung. Sie vereint Schönheit und Vergänglichkeit, Jugend und Reife, Blüte und Verfall, Hoffnung und Schmerz in einer einzigen Form. Wie die Erinnerung selbst bewahrt sie Spuren des Vergangenen und trägt zugleich die Möglichkeit von Erneuerung in sich.


Die künstlerische Zusammenarbeit von Maxrit und Lildea folgt einem dialogischen Prinzip. Die Grundlage der Werke bilden von Lildea entwickelte digitale Bildkompositionen, die auf Leinwand übertragen, aufkaschiert und versiegelt werden. Darauf aufbauend erweitert Maxrit die Arbeiten durch malerische Eingriffe, Pigmente sowie reliefartige Materialschichtungen aus Marmormehl, die in fließenden, organischen Bewegungen über die Bildoberfläche geführt werden. Diese körperliche Geste verleiht den Werken eine haptische Tiefe und macht einen zentralen Gedanken von ROSY LOVE sichtbar: Liebe nicht als statischen Zustand zu verstehen, sondern als lebendige Kraft, die sich wandelt, Verletzungen transformiert und in stetiger Bewegung bleibt.


Die Werke entstehen nicht aus einer einzelnen Handschrift, sondern aus einer fortlaufenden Konversation zwischen zwei künstlerischen Positionen. Es entsteht ein künstlerischer Austausch, in dem individuelle Ausdrucksformen nicht nebeneinander existieren, sondern ineinander übergehen. Die Bildoberfläche wird so zum Ort einer Begegnung, an dem unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und künstlerische Sprachen zu einer gemeinsamen visuellen Wirklichkeit verschmelzen.


Diese Zusammenarbeit spiegelt zugleich die Biografien beider Künstler wider. Während Maxrit auf eine jahrzehntelange internationale Laufbahn als bildender Künstler, Komponist und vielfach ausgezeichneter Kulturpreisträger zurückblickt, bringt Lildea ihre Erfahrungen als Sängerin, Songwriterin, Schauspielerin, Autorin und visuelle Künstlerin in den gemeinsamen Schaffensprozess ein. Seit ihrer Begegnung im Jahr 2017 verbindet beide eine kontinuierliche kreative Partnerschaft, die Musik, Bildende Kunst, Literatur und Performance miteinander verknüpft.



Flyer

Das monumentale Triptychon Rosy Love bildet den Mittelpunkt der Ausstellung. Von dort aus entfaltet sich ein Kosmos aus Bildern, in dem sich persönliche Erinnerung mit universellen Erfahrungen verbindet. Immer wieder tauchen Motive des Wachsens, Verwurzelns, Verlierens und Wiederfindens auf.


ROSY LOVE erzählt nicht von der Rückkehr zu einer verlorenen Liebe, sondern von der Befreiung aus ihrer fortwirkenden Verletzung. Die Werke folgen einer Bewegung, in der Erinnerung ihre Schwere verliert und Vergebung zu einem Akt innerer Freiheit wird. Vergangenheit bleibt Teil der eigenen Geschichte, bestimmt jedoch nicht länger deren Zukunft. Gerade in dieser Loslösung entsteht die Möglichkeit neuer Wege, neuer Begegnungen und neuer Formen von Liebe.


Zur Vernissage wird erstmals der Song ROSY präsentiert, aus dem der gesamte Werkzyklus hervorgegangen ist. Musik und Bild treten dabei in einen unmittelbaren Dialog und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf denselben Prozess der Erinnerung, Transformation und Erneuerung.


ROSY LOVE versteht sich nicht als klassische Liebesgeschichte. Die Ausstellung untersucht Liebe vielmehr als schöpferische Kraft – als Fähigkeit, Erinnerung neu zu deuten, Verletzlichkeit in Stärke zu verwandeln und aus den Fragmenten der Vergangenheit neue Möglichkeiten entstehen zu lassen. So entsteht ein Werkzyklus, der persönliche Erfahrungen mit universellen Themen verbindet und den Besucher einlädt, die eigene Beziehung zu Zeit, Erinnerung, Verlust und Vergebung neu zu betrachten.



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